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Grüne suchen ihr Heil auf Nebenschauplätzen, um von zentralen Fragestellungen abzulenken
Grüne suchen ihr Heil auf Nebenschauplätzen, um von zentralen Fragestellungen abzulenken
Heinz Fenrich: "Wer keine überzeugenden inhaltlichen Argumente mehr hat, dem bleibt nur noch die Flucht in Formalien"
"Ich lasse mir von niemandem ein fragwürdiges Demokratieverständnis vorwerfen - vor allem nicht von denjenigen, die offensichtlich ein gestörtes Verhältnis zu den Tatsachen haben." In deutlichen Worten reagiert Oberbürgermeister Heinz Fenrich, der auch Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe und der transeuropäischen Initiative Magistrale für Europa ist, auf die jüngsten Vorwürfe der Grüne-Gemeinderatsfraktion. "Bürgerinnen und Bürger können sich nur ihre eigene Meinung bilden und frei entscheiden, wenn sie sachlich und umfassend informiert sind. Genau diese Verpflichtung nehme ich als überzeugter Demokrat sehr ernst und handle danach. Dass die Grüne- Gemeinderatsfraktion ihr Heil auf Nebenschauplätzen sucht und damit von der zentralen Fragestellung nach der Zukunftsfähigkeit des Standorts Karlsruhe und der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe ablenkt, ist gut nachzuvollziehen: Wer keine überzeugenden inhaltlichen Argumente mehr hat, dem bleibt nur noch die Flucht in Formalien."
"Dass die Grüne-Gemeinderatsfraktion die Magistrale für Europa als 'Deckmäntelchen' abzuqualifizieren versucht, ist ein Beleg für politischen Gedächtnisschwund: Seit Jahren engagieren sich die Stadt Karlsruhe und ich als Vorsitzender in dieser europäischen Initiative, weil die Wirtschaftskraft und Attraktivität unserer Region von einer modernen, leistungsfähigen Infrastruktur abhängt. Dieses wurde auch in der großen Mehrheit des Gemeinderates von Anfang an erkannt, unterstützt und konstruktiv begleitet", sagt Fenrich. Es sei deshalb nur konsequent und legitim, die Öffentlichkeit im Meinungsbildungsprozess über die Bedeutung der Magistrale für die Stadt, die Region und ganz Baden-Württemberg zu informieren und die zentrale Funktion von Stuttgart 21 für die Magistrale heraus zu stellen.
Als Vorsitzender der Magistrale betont Fenrich noch einmal, dass "der gewaltige Entwicklungsschub, der sich für Baden-Württemberg und damit auch für die Region Karlsruhe aus dem Projekt ergeben wird, entscheidend für das eindeutige Ja zu Stuttgart 21 ist und bleibt". "Wirtschaftsregionen sind auf leistungsfähige Infrastrukturen angewiesen. In einem Technologie- und Industriestandort wie Baden-Württemberg, und gerade unserer Region Karlsruhe, braucht es eben auch wettbewerbsfähige Schienenverbindungen." Nur mit Stuttgart 21 verkürze sich die Reisezeit nach Stuttgart und in die Region Stuttgart. Nur mit Stuttgart 21 verbesserten sich die Fernverbindungen zum Stuttgarter Flughafen. Die Fahrtzeit liegt dann unter einer Stunde. Und nur mit Stuttgart 21 verkürzten sich alle Bahnfahrten Richtung Osten um über 40 Minuten.
Und gerade die Verbindung nach München ist von wegweisender Bedeutung auch für die Region Karlsruhe. Denn das Zusammenrücken mit dem prosperierenden Wirtschafts- und Forschungsraum München und insbesondere mit den dortigen Spitzenhochschulen und Forschungseinrichtungen ist für die Region Karlsruhe eine einmalige Chance.
Weitere Informationen: Magistrale für Europa im Internet
