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Energiewissen in der Praxis

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KIT Venture Fest 2016

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Veranstaltungs- übersicht

How to build Smart Energy Regions

4. bis 5. Juli in Ettlingen

Kulturpreis 2012

Theaterprojekt „Rollenwechsel“ – Gestaltendes Lesen aus Bruchsal gewinnt

Vier Initiativen werden als „Botschafter der KulturRegion“ gekürt/Alle Projekte werden der Öffentlichkeit in einer Broschüre präsentiert

Der Wettbewerb stand dieses Jahr unter dem Motto „Kultur macht Schule“, eingereicht wurden insgesamt 25 preiswürdige Bewerbungen. Aus dem hoch interessanten Bewerberfeld hat sich das Theaterprojekt „Rollenwechsel“ – Gestaltendes Lesen durchgesetzt.

Josef Offele, der Vorsitzende der Kulturkonferenz der TechnologieRegion Karlsruhe, eröffnete die Preisverleihung am 18. Dezember 2012 in der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal. Die Laudatoren waren Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Dr. Gerd Hager, Verbandsdirektor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein und Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe. „Kultur ist ein immer wichtigerer Faktor in unserer Region. Vor allem für die Integration leistet die Kultur Großartiges, was gerade die Projekte beim KULT2012 gezeigt haben“ unterstreicht Josef Offele.

Gewinner

Die folgenden vier Kulturpreisträger der TRK sind „Botschafter der KulturRegion 2012“:

1. Preis: Theaterprojekt „Rollenwechsel“ – Gestaltendes Lesen


Landrat Dr. Christoph Schnaudigel übergibt den ersten Preis an Dr. Christian Waterkamp und Elvira Hüttner vom Ev. Altenzentrum Bruchsal

Entstanden ist das Projekt „Rollenwechsel“ 2004 als „Begegnungen zwischen Jung und Alt“ in enger Zusammenarbeit zwischen dem Evangelischen Altenzentrum und der Bruchsaler Musik- und Kunstschule. Ausdrücklich „die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen aufzubrechen“ war die Intention des Initiators Dr. Christian Waterkamp, Geschäftsführer des Diakonieverein Bruchsal und Leiter des Evangelischen Altenzentrums. Als Theaterpädagoge bringt seither Bernd Klußmann-Nittner seine Erfahrung seitens der Musik- und Kunstschule ein, während die Sozialpädagogin Elvira Hüttner die Seniorinnen und Senioren als Spielleiterin bei ihrem „Rollenwechsel“ begleitete. In den vergangenen acht Jahren hat sich die Kooperation mit unterschiedlichen allgemeinbildenden Schulen aus dem gesamten Verbandsgebiet der Musik- und Kunstschule erfolgreich und kontinuierlich entwickelt; 2012 wurde das Projekt erstmals auch in den Regelunterricht einer ganzen Schulklasse integriert. Seither treffen sich die Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule wöchentlich einmal mit den Bewohnern des Evangelischen Altenzentrums zum „Rollenwechsel“.

 

2. Preis: Musikinitiative Los Catacombos / Durlacher Kinder- und Jugendmusikprojekt

Die Musikinitiative Los Catacombos ermöglicht Kindern und Jugendlichen auch Kompetenzen für die Zukunft zu entwickeln. Derzeit werden 100 Jugendliche aus 34 Nationen ehrenamtlich betreut. Damit trägt dieses vorbildhafte Projekt auch zur Integration der Nachwuchsmusiker bei.

Die beiden 3. Preise:
KiKuBa – Begegnung von Kind und Kunst

Die Kunstbegegnungsstätte Fee Schlapper e. V. ermöglicht seit 2000 vielen Baden-Badener Kindern und Jugendlichen einen freien Zugang zu den bildenden Künsten. In der Kunstbegegnungsstätte können die interessierten Kinder unter fachkundiger Anleitung künstlerische Fähigkeiten entdecken und erlernen, die auch für ihr späteres Leben entscheidend sein können:
Kreativität, Intuition, Geschicklichkeit, Eigeninitiative und soziale Kompetenz.

SANO – Senioren ans Netz Oberwaldschule

Jugendliche können leicht mit Handy und Internet umgehen, Seniorinnen und Senioren fällt der Umgang mit modernen Technologien teilweise noch schwer. Im Rahmen der Aktion SANO bringen Schüler älteren Teilnehmern den Umgang mit moderner Technik bei. So lernen die Senioren von den Schülern, aber auch für die Jugendlichen bieten sich viele Vorteile.

 

KULT – Der Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe Verlierer gibt es nicht, denn die TechnologieRegion Karlsruhe stellt die 25 Bewerber in einer Broschüre und im Internet vor. Auch in diesem Jahr stand nicht das Preisgeld, sondern der Vorbildcharakter der Projekte im Vordergrund.

Die TechnologieRegion Karlsruhe hat den Kulturpreis dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen. Es ist eine von vielen Aktivitäten, mit denen die regionale Aktionsgemeinschaft den Wirtschaftsraum Karlsruhe stärkt. Hierfür arbeiten Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur eng zusammen


Alle Preisträger des KULT2012 - Der Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe mit den Laudatoren Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Dr. Gerd Hager, Verbandsvorsitzender des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein und Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe

KULT2012 - Der Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe wurde unterstützt von:

Was ist Preiswürdig?

Die Kulturpreisträger der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) sind „Botschafter der Kulturregion“. Ihre Projekte oder Initiativen haben mit Blick auf das jeweilige Jahresmotto Vorbildcharakter: sie sind entweder besonders innovativ und experimentell, oder bewahren bewusst eine kulturelle Tradition oder Kunstform. Preiswürdig sind ebenso Bausteine integrativer Kulturarbeit, die zum Beispiel das Miteinander von verschiedenen Generationen, Kulturen oder Behinderten und Nichtbehinderten in der Region fördern.

Wer ist angesprochen?

Teilnehmen konnten nicht nur Schulen, sondern sowohl Einzelpersonen als auch Einrichtungen, Vereine und Initiativen aus der TRK. Besonders aufgerufen waren Bewerbungen aus dem ehrenamtlichen Bereich.

Wie ist das Bewerbungsverfahren?

Die Bewerbungen für den KULT2012 mussten bis zum 18.6.2012 bei der jeweiligen Kontaktperson Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises eingegangen sein. Gültig ist eine Einsendung mit offiziellem Bewerbungsbogen mit maximal drei weiteren, frei gestaltbaren Anhangsseiten (DIN A4). Die Mitglieder des Arbeitskreises Kultur der TRK trafen eine Vorauswahl für die Jury.

Was erwartet die Preisträger?

Im Vordergrund steht die öffentliche Auszeichnung als Kulturpreisträger der TRK. Die Preisverleihung findet im offiziellen Rahmen statt und wird von einer professionellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Die Preisträger erhalten weitere Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Projekte oder Initiativen in der Region. Der Hauptpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert.