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Das Traditionskino Schauburg in der Karlsruher Südstadt wird vom 16. bis 20. Mai 2012 zur Plattform für die internationale unabhängige Filmbranche....» weiterlesen
Frühjahrs-Meeting Rennbahn Iffezheim
Das Frühjahrs-Meeting 2012 wird mit Renntagen am Mittwoch, Donnerstag (Feiertag), Samstag und Sonntag ein „kompaktes Meeting der Spitzenklasse“, sagt...» weiterlesen
Theaterfest Ettlingen
Zum Auftakt der diesjährigen Saison stellen sich die Darstellerinnen und Darsteller mit Songs und Texten vor. Musikalische Highlights neben witzigen...» weiterlesen
Geschäfte laufen rund
Geschäfte laufen rund
Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe zum Jahresbeginn
Die Wirtschaft der TechnologieRegion Karlsruhe ist selbstbewusst in das neue Jahr gestartet. Zum Jahresbeginn 2012 beurteilen die Unternehmen im Durchschnitt aller Branchen ihre aktuelle Geschäftslage so gut wie lange nicht. Und auch der Blick in die Zukunft fällt positiv aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe (IHK). „Die regionale Wirtschaft zeigt auch in der Schuldenkrise gute Nerven. Der Optimismus in den Unternehmen ist wieder leicht gestiegen, nachdem die Erwartungen im vergangenen Herbst deutlich zurückgeschraubt worden waren. Beim Blick auf die nahe Zukunft rechnet die Mehrheit der Unternehmen mit einer Fortsetzung des guten Geschäftsverlaufs. Die Betriebe wollen daher auch künftig investieren und neue Mitarbeiter einstellen“, erläutert IHK-Präsident Bernd Bechtold
Die derzeitige Geschäftslage stellt sich besser dar als von den Unternehmen im vergangenen Herbst erwartet. Der Anteil der Unternehmen mit gut laufenden Geschäften ist von 50 auf aktuell 55 Prozent gestiegen. 40 Prozent der Betriebe zeigen sich mit der aktuellen Situation zufrieden (Herbst 2011: 43 Prozent). Einen ungünstigen Geschäftsverlauf melden gegenwärtig fünf Prozent der Unternehmen (Herbst 2011: sieben Prozent).
Insbesondere die Industrie, der Groß- und der Einzelhandel sowie der unternehmensnahe Dienstleistungssektor warten zum Jahresbeginn 2012 im jeweiligen Branchendurchschnitt mit einer positiven Beurteilung ihrer wirtschaftlichen Situation auf. Nicht mehr ganz so günstig wie vor vier Monaten, aber immer noch bei der Mehrheit der Betriebe zufriedenstellend, stellt sich die allgemeine Lage in der Bauwirtschaft dar.
Zum Jahresbeginn 2012 erwarten 24 Prozent der Unternehmen, dass sich die Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten weiter beleben (Herbst 2011: 25 Prozent), 62 Prozent gehen von einem stabilen Geschäftsverlauf aus (Herbst 2011: 57 Prozent). Von 18 auf 14 Prozent gesunken ist der Anteil der Betriebe, die in der nächsten Zeit geschäftliche Einbußen befürchten. Insbesondere im Dienstleistungssektor werden die geschäftlichen Aussichten optimistisch eingeschätzt. Auch Industrie und Großhandel rechnen im Saldo weiterhin mit einem Aufwärtstrend. Im Einzelhandel haben sich dagegen die bereits im Herbst anklingenden negativen Erwartungen für das laufende Jahr verstärkt. Sehr skeptisch gibt sich die Bauwirtschaft, die schwere Zeiten auf sich zukommen sieht. Aus Unternehmenssicht stellen die Preissteigerungen und die zunehmenden Preisschwankungen bei Energie und Rohstoffen für die Unternehmen immer noch die größte Gefahr für die eigene Geschäftsentwicklung dar.
Die positiven Erwartungen spiegeln sich ebenso in einer leicht gestiegenen Investitionsbereitschaft wider. Jedes vierte Unternehmen hat sein Budget für Inlandsinvestitionen in den kommenden zwölf Monaten erhöht (Herbst 2011: 22 Prozent), 59 Prozent wollen ihre Investitionstätigkeit auf dem bisherigen Niveau konstant halten.
Personalbedarf besteht weiterhin, auch wenn sich der Anteil der Unternehmen, die zusätzliches Personal einstellen wollen, in den letzten Monaten von 29 auf 26 Prozent leicht reduziert hat. Um vier Punkte auf 65 Prozent gestiegen ist dafür der Anteil der Betriebe, die ihre Mitarbeiterzahl konstant halten wollen. Einen möglichen Rückbau der Belegschaften ziehen neun Prozent der Unternehmen in Betracht (Herbst 2011: zehn Prozent). Überdurchschnittlich hoch ist der Personalbedarf im unternehmensnahen Dienstleistungssektor und der Investitionsgüterindustrie. Trotz hoher Ausbildungsbereitschaft haben viele Unternehmen Probleme, ihren Fachkräftebedarf zu decken.

