Aktuelle Termine

zur Kalenderübersicht
16.
Mai

Independent Days 12 Filmfest

Das Traditionskino Schauburg in der Karlsruher Südstadt wird vom 16. bis 20. Mai 2012 zur Plattform für die internationale unabhängige Filmbranche....
» weiterlesen
16.
Mai

Frühjahrs-Meeting Rennbahn Iffezheim

Das Frühjahrs-Meeting 2012 wird mit Renntagen am Mittwoch, Donnerstag (Feiertag), Samstag und Sonntag ein „kompaktes Meeting der Spitzenklasse“, sagt...
» weiterlesen
20.
Mai

Theaterfest Ettlingen

Zum Auftakt der diesjährigen Saison stellen sich die Darstellerinnen und Darsteller mit Songs und Texten vor. Musikalische Highlights neben witzigen...
» weiterlesen
zur Kalenderübersicht

Am 16. März beginnen 21. Europäische Kulturtage

20.01.12 09:54 Alter: 119 days

Am 16. März beginnen 21. Europäische Kulturtage

 

Drei Wochen Großbaustelle Musik / Festival „Musik baut Europa“: Kompositionen von Wolfgang Rihm


Kulturtage konzentrieren sich auf Rihms Musik: Von links: OB Fenrich, Generalintendant Spuhler, Kulturamtschefin Dr. Asche, Chefdramaturg an der Staatsbühne Feuchtner, künstlerischer Berater Dr. Heidenreich, Staatssekretär Heinkele. Foto: Stadt Karlsruhe

Mehr als 80 Veranstaltungen gehen ab dem 16. März in der Fächerstadt über die Bühne(n) der Europäischen Kulturtage. Ein Entree für das „Musik baut Europa“, überschriebene Festival, bei dem Wolfgang Rihm den Ton angibt, öffnet sich bereits am Dienstag, 13. März.  Dann spielt die Badische Staatskapelle am Geburtstag des zeitgenössischen Komponisten das von Rihm komponierte städtische Auftragswerk „Vers une symphonie fleuve VI“.

Mit einem klingenden kompakten Veranstaltungsreigen werden die Kulturtage zu einer „Großbaustelle“ der Musik mit Rihm-Kompositionen aus 44 Jahren und Uraufführungen sein. Dazu zählen am Eröffnungswochenende weitere Kompositionsaufträge der Stadt, die als „Konzertante Plastiken“ vom Ensemble TEMA und Studenten der Musikhochschule in der Hochschule für Gestaltung aufgeführt werden.
Die Stadt und das Badische Staatstheater als Veranstalter wollen zusammen mit der Karlsruher Kulturszene die Europäischen Kulturtagen (EKT) „nach außen strahlen lassen“ und auf eine Musikstadt „auf höchstem Niveau“ aufmerksam machen, formulierte Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche den Anspruch an die Veranstaltung. Dass sich 66 lokale Ensembles und Institutionen beteiligen, unterscheide die Karlsruher Initiative von anderen deutschen Festivals. Die Amtschefin kündigte einen spartenübergreifenden Mix mit Tanz, Gedichtvertonungen, Filmen, ein Symposium zur Interpretation der Rihm-Musik und Ausstellungen an. So zeige die Galerie Karlheinz Meyer das Bühnenbild zur Rihm-Oper „Dionysos“. Wolfgang Rihm als zentrale Figur der Kulturtage werde am Eröffnungswochenende, bei der Uraufführung im Staatstheater „und immer wieder mal da sein“, versprach Asche gegenüber den Medien. Als er das EKT-Thema erfuhr, sei er ebenso angetan wie überrascht gewesen, gestand der neue Generalintendant des Staatstheaters Peter Spuhler vor der Presse. Bei einer neuen Oper für Jugendliche würden erstmals Teile der Komposition als „Vorgeschmack“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Und im Foyer der Staatsbühne zeigen Kinder in einem „Klangwald“ zusammengesuchte und als brauchbar befundene Gegenstände, die sie zu Instrumenten geformt haben. Dass die Jugend, darunter viele Schüler Karlsruher Schulen, an der Umsetzung der Musik von Wolfgang Rihm mitwirken, begrüßte auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich. So könne auf ebenso spielerische wie inhaltlich fordernde Art jungen Menschen der Zugang zu ungewohnten Klängen ermöglicht und erleichtert werden. Fenrich war stolz, dass Rihms Musik von Karlsruhe in die Welt töne. Und er freute sich darüber, dass der wichtigste Komponist der Gegenwart seine weltweiten Auftritte immer mit einem Bekenntnis zu seiner Heimatstadt verbinde.
Ganz besonders gefreut haben dürfte das Stadtoberhaupt aber die Bekundung von Staatsekretär Christoph M. Heinkele zu den EKT: Der Landespolitiker sicherte den Europäischen Kulturtagen Karlsruhe eine gesicherte finanzielle Unterstützung für die Zukunft zu. Heinkele schwärmte von einem „wunderbaren Kunstraum Europa“, der angesichts wirtschaftlicher Turbulenzen aus dem Blickfeld gerate. Die EKT machten ihrem Namen alle Ehre, indem sie mit der Musik von Wolfgang Rihm an Europas Kulturfülle erinnerten.

Die 21. Europäischen Kulturtage Karlsruhe im Internet: www.europaeische-kulturtage.de