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28.
September

3D-Festival BEYOND 2016

Im Jahr 2011 wurde BEYOND zum ersten Mal und als das weltweit erste internationale 3D-Festival in der Stadt Karlsruhe veranstaltet. Mit seiner...
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30.
September

Großer Preis von Weingarten

Das ADAC GT Masters gastiert vom 30. September bis 2. Oktober 2016 zum „Großen Preis von Weingarten“ auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg....
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1.
Oktober

Badische Braukultur im Bürgerzentrum Bruchsal

Das Jubiläum „500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ ist Anlass genug, die Badische Braukunst im Bürgerzentrum Bruchsal hochleben zu lassen. Brauereien...
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Veranstaltungs- übersicht

EXPO REAL - Fachmesse für Immobilien und Investitionen

4. bis 6. Oktober in München

Außenwirtschaftspreis GLOBAL2013:
And the winner is: „Made in Germany“

Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) zeichnet das Fraunhofer ICT als bestes Geschäftsmodell für Internationales Ressourcenmanagement aus.

Der Gewinner vom GLOBAL2013 – dem Außenwirtschaftspreis der TechnologieRegion Karlsruhe – steht fest. Die modellhafte Kooperation um innovative Faserverbund- Fertigungstechnologie „Made in Germany“ vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT mit der kanadischen University of Western Ontario wird als eine herausragende Leistung in der Außenwirtschaft mit dem GLOBAL2013-Preis ausgezeichnet.

Auf einer feierlichen Preisverleihung am 25. November 2013 in der IHK Karlsruhe erhielt der Gewinner den mit 5.000 Euro dotierten Preis. Im Rahmen der Veranstaltung betonte der Vorsitzende der TechnologieRegion Karlsruhe, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, dass für ihn "Internationalität, verstanden als Querschnittsaufgabe, Wesensmerkmal einer modernen, den globalen Anforderungen gerecht werdenden Regionalpolitik" sei. Im internationalen Maßstab könne eine "Positionierung der Region nur gemeinsam mit den regionalen Partnern in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich sein", so Mentrup. Robert W. Huber, Vorsitzender des IHK-Außenwirtschaftausschusses, bezeichnete das Kooperationsmodell als vorbildlich, vor allem im Hinblick auf die starke innovative Internationalisierungsstrategie sowie die positiven Auswirkungen des Auslandsengagements auf den Unternehmenserfolg und auf die Region.

Die aktuelle Diskussion um den deutschen Exportüberschuss sieht Robert W. Huber gelassen: „Ein gewisses Handelsdefizit bringt viele Vorteile mit sich, vor allem dann, wenn die Länder, die unsere Waren kaufen, mit ihren Auslandskrediten Investitionen finanzieren, die in Zukunft Erträge abwerfen und dafür sorgen, dass die gewährten Kredite zurückbezahlt werden können. Dann wird dies zu einem bewährten Mittel, mit unseren Gütern, Serviceleistungen und Know-how-Transfer den Aufstieg eines Landes zu unterstützen und immer wieder neue Exportmärkte für uns zu erschließen“. Es sei sehr zu wünschen, dass die Euro-Krisenstaaten ihre Defizite in der Struktur- und Fiskalpolitik beseitigen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, äußert sich der Vorsitzende des IHK-Außenwirtschaftausschusses weiter.

An der Preisverleihung nahmen der Vorsitzende der TechnologieRegion Karlsruhe, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie der Stellvertretende Institutsleiter beim Fraunhofer ICT, Prof. Dr. Frank Henning, teil. Ehrengast des Abends war S.E. Herr Dr. Pratomo, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Indonesien in Deutschland.

Das Fraunhofer Project Center for Composites Research (FPC) einzigartig in Nordamerika
Aus mehreren Bewerberprojekten hat sich das in Nordamerika einzigartige Fraunhofer Project Center for Composites Research (FPC) im kanadischen London durchgesetzt. Schwerpunkt der modellhaften Kooperation sind die Leichtbautechnologien, vor allem im Automobilbau. Die beiden Kooperationspartner – das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT und die University of Western Ontario – produzieren Faserverbundwerkstoffe auf einer Fläche von ca. 5000 m². Das FPC ist mit einer hochmodernen Presse mit einer Presskraft von 2500t ausgestattet, so dass Forschung an Bauteilen im industriellen Maßstab durchgeführt werden kann. Die Arbeiten sind auf die Anforderungen des regionalen nordamerikanischen Marktes ausgerichtet.

Auslandsengagement verspricht Unternehmenserfolg und stärkt die Region
Mit dem Auslandsprojekt festigt das Fraunhofer ICT die Zusammenarbeit mit seinen deutschen Kunden und Partnern und die damit verbundene Auftragsforschung, der amerikanische Markt wird gleichzeitig für deutsche Unternehmen zugänglicher gemacht. Prof. Dr. Frank Henning erklärt: „Mit der Gründung des FPC steht ein Technikum und Demonstrationszentrum zur Verfügung, was es ermöglicht, die in Deutschland entwickelten Technologien für den nordamerikanischen Markt zu validieren und damit zu etablieren“. Durch die unmittelbare Nähe zum Herzen der nordamerikanischen Automobilindustrie können Markt- und Technologietrends schnell erfasst werden. Zudem helfen die enge Anbindung an die University of Western Ontario sowie die Durchführung von Bachelor- und Masterarbeiten am FPC, hochqualifizierte Nachwuchskräfte für Deutschland zu gewinnen.

GLOBAL2013: Die globale Dimension des Ressourcenmanagements im Fokus Alle zwei Jahre würdigt der „GLOBAL“ herausragende Leistungen in der Außenwirtschaft. Dieses Jahr standen innovative Geschäftsmodelle im Ressourcenmanagement, besonders auf den Themenfeldern Bildung, Energie und Umwelt, im Fokus der Ausschreibung. Zentrale Auswahlkriterien waren die innovative Internationalisierungsstrategie, die Auswirkungen des Auslandsengagements auf den Unternehmenserfolg sowie der regionale Kontext zur TechnologieRegion Karlsruhe.

Video Preisträger


Ausschreibung

Ausschreibung

 

Der Preis richtet sich an Betriebe aus den Bereichen Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen.

Die Ausschreibung erfolgt nach folgenden Kriterien, die dargestellt bzw. erfüllt werden müssen:

»    Innovative Internationalisierungsstrategie
»    Auswirkungen des Auslandsengagements auf den Unternehmenserfolg
»    Regionaler Kontext zur TechnologieRegion Karlsruhe

Dargestellt werden sollen die außenwirtschaftlichen Strategien/Maßnahmen des Unternehmens, die Auswirkungen des Auslandsengagements auf den Unternehmenserfolg und die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an die Veränderungen der Märkte.

Die innovativen Elemente des Außenwirtschafts-Engagements soll deutlich herausgearbeitet werden.

Die Ausschreibung erfolgt zweistufig. Nach einer Vorauswahl durch eine Jury, werden für bis zu fünf Bewerbungen weiterführende Ausarbeitungen angefordert. Von diesen Einreichungen nominiert die Jury bis zu drei Arbeiten für die Preisverleihung.

Preisverleihung

Preisverleihung

 

Im Rahmen der Preisverleihung wird der Preisträger des Global2013 – Der Außenwirtschaftspreis der TechnologieRegion Karlsruhe im Themenfeld Ressourcenmanagement bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 25. November 2013 in der IHK Karlsruhe statt.


Der Global2013 – Der Außenwirtschaftspreis der TechnologieRegion Karlsruhe ist mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen

 

Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen, die einen Bezug zur TechnologieRegion Karlsruhe nachweisen können, z. B. Geburtsort, Studium, Arbeitsort, Sitz des Unternehmens. Jeder  Antragssteller muss einen persönlichen Ansprechpartner benennen.

Ansprechpartner

Ansprechpartner

 

Industrie- und Handelskammer Karlsruhe
Außenwirtschaftsausschuss
Ansprechpartnerin: Ramona Lange
Lammstraße 13 – 17
76133 Karlsruhe
Tel. 0721 174-134
Fax 0721 174-336
E-Mail: ramona.lange@karlsruhe.ihk.de

Bisherige Preisträger

Bisherige Preisträger

 

Gewinner des GLOBAL2011

Die ausgezeichneten Unternehmen waren ARKU Maschinenbau GmbH, Baden-Baden, im Bereich Manufacturing und PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe, im Bereich Service

Die ARKU Maschinenbau GmbH in Baden-Baden, gegründet 1928, ist heute weltweiter Marktführer im Bereich Richttechnik. Die über 35 Vertretungen weltweit werden in Dienstleistungszentren ausgebaut, in deren Richtzentren Kunden eigene Richtversuche und Lohnrichtarbeiten durchführen können. Schwerpunkte sind die Richtzentren in Baden-Baden, Cincinnati (USA) und Shanghai (VR China).

Die PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe, 1979 als ein Spin-off des Instituts für Verkehrswesen an der Universität Karlsruhe (heute: Karlsruher Institut für Technologie) gegründet, hat sich international als B2B-Marke mit Software und Consulting für die Verkehrs- und Transportoptimierung etabliert. Mit über 650 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftet die Gruppe mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes außerhalb Deutschlands.